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Newsbreak am Freitag 03_02_2017

Deutsche Bank: Tiefrot

Diese Woche kam die Berichtsaison auch in Deutschland so langsam in die Gänge. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Jahresergebnis der Deutschen Bank. Analysten rechneten zwar mit einem Verlust beim größten deutschen Geldhaus – ein Minus von 1,4 Milliarden Euro war jedoch wesentlich höher als erwartet. Hohe Strafen, Rechtsstreitigkeiten und der Konzernumbau drücken auf die Bilanz. Hinzu kamen sinkende Einnahmen und nicht zu vergessen der Vertrauensverlust bei den Kunden. Nach dem überraschend schlechten Ergebnis ist es kaum verwunderlich, dass die Aktie am Donnerstag das Schlusslicht im Dax bildete – zwischenzeitlich verlor das Papier über sieben Prozent.

USA: Solide Zahlen

Facebook kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dank hoher Werbeeinnahmen verdiente der Internetkonzern im Schlussquartal 3,56 Milliarden Dollar – das ist mehr als doppelt so viel als im Vorjahr. Die Schadenersatzzahlungen in Höhe von 500 Millionen Dollar an die Spielefirma ZeniMax scheinen vor diesem Hintergrund verschmerzbar. Auch bei Apple gibt es Grund zur Freude. Im vergangenen Quartal verkaufte der Konzern so viele iPhones wie noch nie – und konnte somit auch bei den Umsatzzahlen wieder zulegen. Der Gewinn verfehlte bei 17,9 Milliarden Dollar nur knapp das Rekordergebnis des Vorjahres. Bei Amazon-Anlegern ist die Stimmung reserviert. Der Online-Händler konnte zwar denn Nettogewinn auf 749 Millionen Dollar erhöhen und auch beim Umsatz auf 43,8 Milliarden Dollar nochmal deutlich zulegen – jedoch nicht so sehr wie es sich manche Anleger erhofften. Die Aktie verlor nachbörslich rund vier Prozent –trotz des guten Ergebnisses.

Deutsche Berichtsaison: Zum Start durchwachsen

Die Zahlen der ersten Dax-Unternehmen zum vergangenen Quartal sind eher durchwachsen. Wo sich Deutsche Bank- Anleger beispielsweise eher verschreckt zeigen, gab es bei Siemens Grund zur Freude. Der Industrie-Riese erhöhte nach einem guten ersten Quartal die Jahresprognose. Das Autohaus Daimler kann ebenfalls auf erfolgreiche Monate zurückblicken: Der Umsatz stieg im Schlussquartal auf 41 Milliarden Euro; das EBIT auf 3,46 Milliarden. Die Anleger ließen sich dennoch nicht aus der Reserve locken und beförderten den Konzern auf die hinteren Plätze im Dax. Mehr begeistern konnten sich die Aktionäre für Infineon. Der Halbleiter-Konzern konnte das Ergebnis zum ersten Quartal auf 246 Millionen Euro steigern.

Dax: Ruhepause?

Letzte Woche noch schien die Marke von 12.000 Punkten in greifbarer Nähe – diese Woche jedoch rückte sie wieder in die Ferne. Gleich zum Auftakt rutschte der Dax unter die Marke von 11.800 Zählern – nicht zuletzt Trumps Einreiseverbot sorgte bei Politik und auf dem Börsenparkett für Verunsicherung. Und auch im weiteren Wochenverlauf tendieren die 30 Standardwerte eher nach unten. An diesem Freitagzeigt sich nach einem kurzen Ausbruchversuch kaum Bewegung – Anleger warten auf die Vorlage des US-Arbeitsmarktberichts am Nachmittag.