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Newsbreak am Freitag 04_11_2016

Adidas: Kurseinbruch trotz guter Zahlen

Fußball-EM und Olympische Spiele verhalfen dem deutschen Sportartikelhersteller Adidas im vergangenen Quartal zu besten Ergebnissen. Der Umsatz stieg auf 5,4 Milliarden Euro (Vorjahr 4,8 Milliarden) und der Gewinn nach Steuern belief sich auf 387 Millionen Euro. Zudem prognostizierte CEO Rorsted für 2016 ein Rekordjahr mit einem Gewinn von über einer Milliarde Euro. Alles in Butter, könnte man meinen? Die Anleger sind trotz des guten Ergebnisses enttäuscht, sie hatten sich mehr erhofft – die Aktie fiel ans untere Ende der deutschen Standardwerte.

Time Warner: Gute Figur vor Hochzeit

Der US-Medienriese Time Warner, zu dem Sender wie CNN und HBO zählen, verzeichnete im dritten Quartal 2016 ein sattes Umsatzplus von rund neun Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn stieg von 1,0 Milliarden auf 1,5 Milliarden Dollar. Zuletzt wurde bekannt, dass der Telekommunikationskonzern AT&T das Medienunternehmen für 85 Milliarden Dollar übernehmen will. Die Fusion bedarf noch der Zustimmung der US-Wettbewerbsbehörde.

Facebook: Gewinnsprung dank Werbung

Facebook-Chef Zuckerberg blickt auf ein „gutes Quartal“ zurück: Der Konzern konnte seinen Gewinn nahezu verdreifachen. Von 896 Millionen Dollar stieg der Überschuss auf 2,4 Milliarden Dollar an. Der Umsatz stieg von 4,5 Milliarden auf 7,0 Milliarden Dollar. Besonders das boomende Geschäft mit Werbung auf Mobilgeräten ließ die Zahl so rasant ansteigen. Die Anleger zeigten sich dennoch unbeeindruckt und ließen die Aktie um rund acht Prozent fallen. Ursache: Zuckerberg stimmte darauf ein, dass das Wachstum in Zukunft nicht weiterhin so deutlich anziehen werde.

Dax: Angst vor Trump

Letzte Woche stand die deutsche Börse noch unter (verhalten) optimistischen Zeichen; diese Woche schien der deutsche Leitindex seine Zuversicht verloren zu haben und bewegte sich konstant in eine Richtung: nach unten. Am Dienstag konnte noch einmal kurz die Marke von 10.700 Punkten überschritten werden – danach ging es immer weiter bergab. Nach letztem Stand an diesem Freitag lag der Index bei lediglich 10.250 Zählern. Grund für die Nervosität ist vor allem die anstehende US-Präsidentenwahl – genauer gesagt: die Angst vor einem möglichen Präsidenten Donald Trump. Gerade die Unberechenbarkeit des Kandidaten verunsichert die Anleger. Auf einen sicheren Sieg Clintons will sich niemand verlassen – zu frisch im Gedächtnis ist der überraschende Ausgang des Brexit-Votums der Briten. Gezittert wird zumindest noch bis zur Wahl am Dienstag.