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Newsbreak am Freitag 11_11_2016

Siemens: Starkes Geschäftsjahr

Für Siemens war das abgelaufene Geschäftsjahr laut CEO Kaeser „eines der stärksten in der Geschichte“ des Dax-Konzerns. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz des Technologieunternehmens von 75,6 Milliarden im Vorjahr auf 79,6 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern stagnierte bei rund 5,4 Milliarden Euro. Die Anleger zeigten sich erfreut – das Papier gewann rund fünf Prozent und stieg zeitweise auf den höchsten Wert seit über 15 Jahren. Auch der Plan, das gut laufende Geschäft um Medizintechnik eigens an die Börse zu bringen, scheint Anklang zu finden.

Allianz: Erwartungen übertroffen

Auch für Europas größten Versicherer scheint es gut zu laufen – wenige Katastrophen im abgelaufenen Quartal und ein brummendes Geschäft mir Kranken- und Lebensversicherungen sorgten bei der Allianz für überraschend deutliche Gewinne. Der Konzern verzeichnet einen Anstieg des Überschusses von knapp 37 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro; das operative Ergebnis legte um 18 Prozent zu auf 2,9 Milliarden Euro. Nach den enttäuschenden Zahlen zum Halbjahr zeigen sich Analysten vom deutlichen Gewinnsprung überrascht.

Deutsche Telekom: US-Tochter sorgt für Gewinne

Für den größten deutschen Telekommunikationskonzern sähe die Lage alles andere als rosig aus – wenn da nicht die Geschäfte in den USA wären. In Deutschland verzeichnete der Konzern weiterhin einen Rückgang im Umsatz – und bei den Kundenzahlen. Dennoch stieg der Umsatz des gesamten Konzerns von 17,1 Milliarden im Vorjahr auf 18,1 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss kletterte um satte 30 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Ausschlaggebend für die guten Zahlen ist vor allem das starke Wachstum der Tochter T-Mobile US.

Dax: Hauptsache vollendete Tatsachen?

Der deutsche Aktienmarkt verursachte diese Woche einiges ungläubige Kopfschütteln. In der vorherigen Woche noch sorgte das Schreckgespenst Donald Trump für Verunsicherung und ließ die Kurse weiter fallen. Nachdem am Mittwochmorgen Trump überraschend zum nächsten US-Präsidenten ausgerufen wurde, reagierten die Anleger zunächst auch wie erwartet: Der Dax brach um knapp drei Prozent ein. Es schien sich aber schnell Gelassenheit zu verbreiten und schließlich schloss der Index sogar im Plus. Sorgt nach der Unsicherheit der vergangenen Wochen selbst das befürchtete Ergebnis für Erleichterung – wenigstens steht man nun vor vollendeten Tatsachen? Auch der US-Leitindex Dow Jones setzte zu einer regelrechten „Trump-Rally“ an und erreichte am Donnerstag im Handelsverlauf einen neuen Höchstwert bei 18.874 Punkten. Der Dax hingegen schaffte es nicht, die Grenze von 10.800 Zählern zu überwinden. Zum Wochenende hin kommt der Index bisher nicht so richtig in Fahrt – und zeigt kaum deutliche Kursbewegungen. Von der Überschwänglichkeit des Dow ist hierzulande nicht viel zu spüren.