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Newsbreak am Freitag 16_12_2016

US-Zinsentscheidung: Nur der Ausblick überrascht

Der wichtigste Börsentermin diese Woche – für viele Anleger gar der letzten Monate – war die Mitteilung der US-Notenbank über die zukünftige Zinspolitik. Wie erwartet erhöhte die Fed den Leitzins um ein Viertel Prozent auf eine Spanne zwischen 0,5 und 0,75. Für Überraschung sorgte vielmehr der Ausblick auf 2017: Demnach rechne die Notenbank im kommenden Jahr mit drei weiteren Zinsschritten; bis 2019 wird ein Anstieg auf knapp drei Prozent erwartet. Die jüngst beschlossene Zinsanhebung ist erst die zweite seit der Finanzkrise.

Metro: Solides Jahr vor Aufspaltung

Der deutsche Handelsriese Metro verdiente im vergangenen Geschäftsjahr weniger als noch 2015. Unterm Strich bleibt ein Gewinn von 599 Millionen Euro; im Vorjahr waren es noch 672 Millionen Euro. Der Gewinn wurde 2015 jedoch durch den Verkauf der Kaufhof-Gruppe deutlich aufgebessert. Der Umsatz ging 2016 von 59 Milliarden auf 58 Milliarden Euro leicht zurück. Metro will eine stabile Dividende von 1,00 Euro auszahlen, für 2017 wird mit einem leichten Umsatzanstieg gerechnet. Der Handelskonzern steht vor der Aufspaltung – dabei soll sich ein Unternehmen auf den Lebensmittelsektor spezialisieren, das andere konzentriert sich auf den Elektronikhandel um die Media-Saturn-Gruppe.

Übernahmen: Osram und Monsanto

Letzte Woche war es Aixtron, diese Woche scheint die zweite Übernahme einer deutschen Firma durch chinesische Investoren vom Tisch. Der Halbleiterkonzern Sanan Optoelectronics und die Investmentgruppe GSR Go Scale Capital sind nach Medienberichten nicht mehr an einer Übernahme des Leuchtenherstellers Osram interessiert; offenbar habe der Widerstand aus Politik und der Gewerkschaft die Entscheidung bewirkt. Einen guten Schritt voran beim Übernahmehandel ging es diese Woche jedoch in Leverkusen: Die Aktionäre des Saatgutproduzenten Monsanto stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung einer Übernahme durch Bayer zu. Mit einer Transaktionssumme von 66 Milliarden Dollar würde der Chemiekonzern die teuerste Übernahme durch ein deutsches Unternehmen stemmen. Die Fusion muss jedoch erst noch von den zuständigen internationalen Behörden gebilligt werden.

Dax: Auf zu neuen Höhen

Der deutsche Aktienindex führte die Kursrichtung der letzten Woche noch bis zu diesem Freitag weiter fort. Am Montag war zwar eine kurze Atempause angesagt; der Dax hielt sich aber dennoch deutlich über 11.000 Punkte. Nach der Entscheidung der US-Notenbank zum Leitzins ging es weiter nach oben. Zum Wochenende legen die 30 Standardwerte noch einen drauf und schießen über 10.400 Zähler; der bisherige Tageshöchststand liegt bei 11.445 Punkten. Dabei jagt ein Jahreshoch das nächste.